Sunday, 22. July 2007
Der große Ausverkauf
Ein Film über die Folgen der Privatisierung - vor zwei Studen gesehen, hier im Programmkino…
18 Uhr sollte er anfangen – angekommen um 18.04 Uhr und von einem Couple - möchte man am liebsten dazu sagen - mit dem Satz begrüßt worden “ach was für ein Glück, dass ihr da seid, für uns zwei wäre er nicht gezeigt worden” - na gut, ist ja schön, dass euch die Welt interessiert, gedacht;
ins Foyer gesetzt, zwei Sekunden später kam eine ältere Frau, die gleich vier Karten kaufte - sehr gut;
dann immerhin zu acht im Kino gesessen - Licht aus, Vorspann, Trailer, Licht an - zum Glück ist die Eismafia in Programmkinos unerwünscht, Licht wieder aus, Film ab…
rechts: Chips-Ess-Geräusche,
hinten: alte Menschen machen komische Witze…
vorne Name des Regisseurs: Florian Opitz,
rechts: der weibliche Part des Couples: “Ähem ENTSCHUUULLLDIGUNG, ist das der Film????” – “Ja” – “OH SCHEIße”
männlicher Teil wird beauftragt nachzufragen… da schließt sich gleich ein Teil der vierer Gruppe an, die bis dato auch eher ein lautes aufgeregtes Murmeln von sich gab… beide Verlassen den Saal und kommen nach dem Titel “Der große Ausverkauf” wieder zurück…
kurzes Geraschel rechts und hinten mit darauffolgendem, kollektivem Verlassen des Saal…
zu zweit im Kino… Film läuft, keiner sagt es lohnt sich nicht für zwei… zum Glück;
die andern wollten einen Film über eine Frau sehen, die Klaviernoten umblättert, wie sich später herausstellte - öde, denke ich mir - wie soll denn so was besser werden…
Ansehen, z.B. in Weimar im Lichthaus bis Mittwoch immer um 18 Uhr oder auf der Webseite nachsehen, falls man in einer anderen Stadt lebt: “Der große Ausverkauf”
Filed by nicole at 9:32 pm under ach, react, reality-check